Tunisia, Sahara
Vier Tage dauerte das Sahara-Festival von Douz, in Tunesien, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1910 zurückreichen. Begonnen hatte es als "Fest der Kamele" der örtlichen Mherazig-Berberstämme. Seit 1967 entwickelte es sich über die Grenzen Tunesiens hinaus zum bedeutendsten Festival Nordafrikas. Zur feierlichen Eröffnung reiten die Beduinen vor der Tribüne entlang, umjubelt von den Zuschauern, darunter nur wenige Touristen. Der Marathon der Méhari, der edlen weißen Rennkamele, ist einer der Höhepunkte der Veranstaltung: Über 42 Kilometer Wüstenstrecke zeigen die Tiere, was an Kraft und Ausdauer in ihnen steckt. Heute soll das Wüstenfest vor allem dazu beitragen, die Traditionen der Saharavölker zu erhalten. Deshalb gibt es nicht nur spektakuläre Reiterspiele, Dromedarkämpfe und Windhundrennen, sondern auch Vorführungen von Folkloregruppen mit Tänzen, Szenen und Zeremonien aus dem Nomadenleben.
























































































